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Glossar

Bedruckung eines Materials (z. B. Folie, Papier, Karton) auf der Außenseite, teilweise unter Verwendung eines zusätzlichen Schutzlackes.

Zusatzmittel zur Erweiterung bzw. Verbesserung von rohstoffbedingten Basiseigenschaften eines Materials. Zum Beispiel: Veränderung der Glätte, UV-Beständigkeit, Einfärbungen etc.

Hochtransparentes (amorphes) Polyester mit hoher Steifigkeit und guten Verformungseigenschaften. Gegenüber C-PET reduzierte Temperaturbeständigkeit.

Beschichtung auf Lack- oder Polymerbasis (siehe Antifog)

Oberflächenbehandlung auf Folien und anderen glatten Flächen zur Verhinderung von Wassertröpfchen. Wasserdampf in einer Verpackung kann sich durch die  Antifog-Ausrüstung einer Folie als durchgehender, klarer Wasserfilm auf der Folienoberfläche niederschlagen. Das Füllgut bleibt somit  sichtbar und verschwindet nicht hinter einem Nebelschleier (fog = Nebel).

Folie mit unterschiedlichsten Sperr-Eigenschaften gegen Gase, Licht, Feuchtigkeit, Aromen etc.. Barrieren können aus Kunststoffen mit entsprechenden Barriereeigenschaften (z.B. EVOH), Metall-Folien, Lackierungen, keramische oder metallische Oberflächen-Beschichtungen hergestellt werden.

Vorgefertigtes und meist einseitig offenes Behältnis aus unterschiedlichen Materialien.

Als Schlauch extrudierte Kunststofffolien mittels einer Ringdüse. Extrusion als Mono-Folie oder Coex-Folie mit mehreren Schichten. Der Folienschlauch kann nach erfolgter Flachlegung seitlich aufgeschnitten und als Flachfolie gewickelt werden. Blasfolien weisen höhere Weiterreiß- und Durchstoßfestigkeiten als Cast-Folien gleicher Stärke und Materialzusammensetzung auf.

Durch eine Flachdüse hergestellte Kunststofffolie.

Extrusion einer mehrlagigen Kunststofffolie. Eine coextrudierte Folie kann aus einem einzigen Rohstoff oder aus verschiedenen Rohstoffen produziert werden. (siehe auch Mehrlagenfolie).

Gleitreibungswert. Definiert den Widerstand an der Kontaktfläche von zwei Oberflächen.

Elektrostatische Oberflächenaufrauung zur Verbesserung der Farb- oder Klebstoffhaftung.

Trennung der Schichten eines mehrlagigen Verbundmaterials.

siehe Klischee

siehe Kupfertiefdruck und Flexodruck.

zu bedruckendes Material

Ein auf Ethylen basierender Barrierekunststoff mit hoher Gas- und Aromenbarriere. EVOH ist stark hygroskopisch und die Barriereeigenschaften werden bei Feuchteaufnahme reduziert.

Das Aufschmelzen von Kunststoff-Granulat erfolgt durch Einbringung von Hitze in den Extruder und die Reibungswärme die durch die Drehung der zur Homogenisierung der Schmelze benötigten Schnecke im sogenannten Extruder entsteht. Die aufgeschmolzene Kunststoffmasse wird in diesem kontinuierlich erfolgenden Fertigungsprozess anschließend durch eine Düse gepresst und zum Endprodukt ausgeformt.

siehe Ethylvinylalkohol

Addition der Farbmenge der für ein Druckmotiv verwendeten Einzelfarben.

Bezeichnung für die Längsnaht einer aus einer Flachfolie hergestellten Schlauchbeutelverpackung (Flowpack) bei Siegelung der Materialbahn Innen gegen Innen.

Aus einer Flachfolie geformte Folienverpackung in Beutelform. Siehe auch Fin-Seal und Lap-Seal.

Im Gegensatz zum Tiefdruck wird das zu druckende Motiv aus einer Druckplatte bzw. einem Drucksleeve herausgearbeitet. Für jede Farbe wird ein Klischee bzw. Sleeve benötigt. Die zum Drucken benötigte Farbe wird über eine Rasterwalze auf die Oberfläche der Druckplatte aufgebracht und auf das zu bedruckende Material übertragen.

siehe Fin-Seal

Aus einer Flachfolie geformte Folienverpackung in Beutelform. Siehe auch Fin-Seal und Lap-Seal.

Die Bezeichnung “Folie” wurde ursprünglich für sehr dünn ausgewalzte Metall-blätter und später auch für dünne Kunststoffbahnen verwendet.

Dichtigkeit einer Mono- bzw. Verbundfolie gegenüber bestimmten Gasen. Wichtig bei der Folienauswahl für MAP-Verpackungen.

Verfahren zur Herstellung einer Keimfreiheit bzw. zur Reduzierung vorhandener Keime auf Oberflächen bei auf Hitze empfindlich reagierenden Materialien.

Additiv zur Verbesserung der Gleiteigenschaften bzw. zur Reduzierung des Gleitreibungswiderstandes einer Folie.

Kennzahl zur Bestimmung der Oberflächenglätte eines Materials.

Folien mit hoher Eigensteifigkeit, nach Verformung bleibt die Ausformung Erhalten.

Hohe Nahtfestigkeit, auch bei Belastung, unmittelbar nach dem Siegelvorgang.

Verschließen einer Verpackung nicht durch Temperatur, sondern durch Verpressen einer Klebstoffschicht, die mittels eines Druckzylinders auf die zu verschließenden Bereiche einer Folie aufgebracht wird. Kaltkleber-Versiegelungen werden eingesetzt bei wärmeempfindlichen Produkten (z.B. Schokolade).

Das Verbinden von gefertigten Folien mittels eines Klebers, einer Kunststoffschmelze oder durch thermische Aktivierung der zu verbindenden Materialien. Klebstoffkaschierungen können lösemittelfrei und auch lösemittelhaltig ausgeführt werden.

siehe Kaschieren.

Im Flexodruck (Hochdruck) verwendete Druckplatte mit dem zu druckenden Motiv. Ein Flexo-Klischee wird heute eine Photopolymermaterial eingesetzt, auf welches die Bildinformation durch Belichtung der Platte aufgebracht wird. Die nicht belichteten Teile der Platte werden ausgewaschen und es bleiben die für den Druck benötigten Teile des Motivs als Erhebung auf der Druckplatte zurück.

Bei diesem Druckverfahren ist das zu druckende Motiv in die außenliegende Kupferschicht eines verkupferten Stahlzylinders eingraviert wurde, wobei die zu übertragende Menge an Farbe über die Gravurtiefe (Schöpfvolumen) und den Gravurwinkel bestimmt wird. Das Drucken mit geätzten statt gravierten Druckzylindern wird im Verpackungsdruck kaum noch angewendet. Der Druckzylinder dreht sich in einer Farbwanne, die überschüssige Farbe wird durch ein Rakelmesser von der Oberfläche des Zylinders entfernt. Die sich in den Näpfchen des Zylinders befindliche Farbe wird danach auf das zu bedruckende Material übertragen. Für jede benötigte Farbe eines Motivs wird ein Druckzylinder benötigt.

Auch Überlappungsnaht genannt. Bezeichnung für die Längsnaht einer aus einer Flachfolie hergestellten Schlauchbeutelverpackung (Flowpack) bei Siegelung der Materialbahn Innen gegen Außen.

Modified Atmosphere Packaging (Schutzgasverpackung), d.h. die sich beim Verpacken in der Packung befindliche Umgebungsluft wird durch ein definiertes Gasgemisch ersetzt. Übliche Gasmischungen in der Fleischwarenindustrie sind z.B. 20% bzw. 30% CO2 und 80% bzw. 70% N2.

siehe Mehrschichtfolie

Ein durch Kaschierung oder Coextrusion hergestelltes Verbundmaterial aus einem bzw. verschiedenen Materialien.
Beispiele: Polyamid / Kleber / PE / PE / PP/ Haftvermittler / PA / EVOH / PA / Haftvermittler / PE

Übertragung von Bestandteilen eines Materials in ein Anderes, z.B. Übergang von Weichmacherbestandteilen einer Folie in ein in dieser Folie verpacktes Produkt.

Andere Bezeichnung für eine verformungsfähige (tiefziehfähige) Folie.

Die Kraft die nötig ist eine Siegelnaht zu lösen. Angabe in N/15mm Streifenbreite. Die Nahtfestigkeit ergibt sich aus der Kombination der Siegelfähigkeit des eingesetzten Materials, der Siegeltemperatur und des Siegeldrucks. Oberflächen-Verunreinigungen, z.B. durch Füllgutreste, Kondensfeuchte etc., im Bereich der Siegelzone können die Nahtfestigkeit reduzieren.

Material zum Verschließen von befüllten Packungsbehältnissen.

Orientierte Polyamidfolie (siehe Orientierung).

Orientierte Polypropylenfolie (siehe Orientierung).

Orientierte Polyesterfolie (siehe Orientierung).

Durch dehnen von Monofolien nach Extrusion in Längs- und Querrichtung und nachfolgender thermischer Fixierung erhalten diese Monofolien neue mechanische Eigenschaften. Im Druckprozeß helfen die stark verminderte Dehnung dieser Folien die Passergenauigkeit zu halten. In der Verwendung als bedruckte Oberfolie wird die Funktion der Steuermarke durch die reduzierte Dehnfähigkeit dieser Folienart unterstützt.

Auch Farbregister genannt. Passer-Markierungen werden beim Mehrfarbendruck benötigt, um sicherzustellen das die einzelnen Farben exakt übereinander gedruckt werden und es nicht zu Unschärfen und Farbverschiebungen kommt.

Kurzzeitige Wärmebehandlung (unter 100°C) zur Verbesserung der Haltbarkeit bzw. zur Reduzierung der Keimbelastung eines Produkts.

Peelfolien erleichtern das Öffnen einer Verpackung. Während beim Siegeln von Folien üblicherweise  Siegelnahtfestigkeiten erreicht werden die ein manuelles Öffnen der Packung nicht ermöglichen, werden peelfähige Folien mit partiell nicht versiegelnden Zonen versehen. Die Kraft die benötigt wird die festversiegelten „Brücken“ der Siegelnähte „aufzuschälen“ (peelen) wird dadurch deutlich reduziert.

Die Durchlässigkeit eines Materials für Gase und Flüssigkeiten.

Siehe Polyamid.

Siehe Polyethylen.

Siehe Polyester.

Teilkristalliner, thermoplastischer Kunststoff mit sehr guten mechanischen Eigenschaften. Mittlere Barriereeigenschaften gegenüber Gasen, durch seine hygroskopische Eigenschaft und dem damit verbundenen Verlust an Barriereeigenschaft werden Polyamid-Folien oft in Verbindung mit PE oder PP verwendet.

Thermoplastischer Kunststoff mit hoher Formstabilität und guter Bruchfestigkeit.

Teilkristalliner, thermoplastischer Kunststoff aus der Gruppe der Polyolefine. Sehr gute Wasserdampfdichte. Sehr geringe Gasdichte.

Teilkristalliner, thermoplastischer Kunststoff aus der Gruppe der Polyolefine mit höherer Temperaturbeständigkeit gegenüber Polyethylen. Sehr gute Wasserdampfdichte. Sehr geringe Gasdichte.

Siehe Polypropylen.

Wiederholungsabstand eines Druckmotivs.

Siehe Orientierung.

Reduzierung der Dichte eines Materials durch hinzufügen eines Treibmittels und der Ausbringung einer zelligen Struktur.

Mono- oder Verbundfolie zum Verschließen eines vorgefertigten Behälters (Schale oder Tray).

Verpackungsbehälter, hergestellt aus dem mit einer Querschweißung (Bodennaht) versehenen Abschnitt eines Folienschlauches, bzw. als Flowpack-Packung aus einer Flachbahn.

Siehe Blasfolie.

Siehe Aufdruck.

Siehe MAP-Verpackung.

Siehe Siegeln.

Verbindung zweier Folien durch Temperatur und Druck.

Im Gegensatz zum Schlauchbeutel kann ein Siegelrandbeutel auch aus unterschiedlichen Materialien hergestellt sein. Vorder- bzw. Rückseite eines Siegelrandbeutel können aus zwei verschiedenen Folien bestehen, z.B. Vorderseite transparente Folie, Rückseite Folie mit Metallisierung. Siegelrandbeutel können aber auch aus einem Folienschlauch gefertigt werden.

Das Material welches gegen sich selbst oder ein artverwandtes Material durch Temperatureinwirkung eine Verbindung eingehen kann.

Siehe Nahtfestigkeit.

Die für das Verschließen eines mit einer thermoplastischen Schicht ausgestatteten Verpackung notwendige Temperatur. Die Siegeltemperatur ist abhängig vom zu verbindenden Material, der Taktleistung und der sich daraus ergebenden Zeit.

Verfahren zur Abtötung von Keimen in einem Produkt oder auf der Oberfläche eines Produktes. Temperaturbereich der Sterilisation zwischen 115 – 127°C. In der Lebensmittelindustrie erfolgt die Sterilisation üblicherweise in einem Autoklaven mit Gegendruck um eine Verformung der Verpackung oder eine Schädigung der Siegelnähte zu verhindern.

Die Steuermarke sorgt für eine genaue, dem Rapport entsprechende, Positionierung einer Folie in einer Verpackungsanlage. Mit der Steuermarke kann auch die Abschnittlänge einer Schlauchbeutel-packung festgelegt werden. Durch die Steuermarke werden gleichzeitig  Funktionen wie Siegeln, Schneiden, Füllen usw. in der Verpackungslinie ausgelöst.

Nicht komplett aufgeschmolzene Rohstoffbestandteile einer Folie aus dem Extrusionsvorgang bzw. aus vorherigen Extrusionen.

Siehe Steuermarke.

Siehe Kupfertiefdruck.

Verpackung bestehend aus einer Oberfolie und einer aus einer verformungsfähigen Flachfolie ausgeformten Mulde.

Die Transparenz einer Folie wird durch das Herstellungsverfahren, die verwendeten Rohstoffe und Additive bestimmt. Auch die Oberflächenglätte kann die subjektive Transparenz einer Folie beeinflussen.

Siehe Muldenfolie.

Bei dieser Verpackungsform wird die in der Verpackung befindliche Atmosphäre, nach dem Befüllen der Packung, durch eine Vakuumpumpe entfernt. Das Verpackungsmaterial liegt danach eng am Füllgut an.

Siehe Mehrschichtfolie.

Flexible Folie, welche auch nach der Verformung keine Standfestigkeit erhält.

Im Gegensatz zum Schöndruck befindet sich das gedruckte Motiv zwischen zwei Materiallagen.

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